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"Wenn ich die Geschichte in Worten erzählen könnte,
brauchte ich keine Kamera herumzuschleppen."
Lewis W. Hine(1874-1940)

Wernigerode (Harz) um 1905 
(Sammlung Rohde-Enslin [#000975])

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F Rep. 290-03-01 Sammlung Oertel im Landesarchiv Berlin

[Kennziffern]

Gesamtzahl500
"Material"
    Papierabzüge?
    Filmnegative?
    Glasnegative?
    Filmdias?
    Glasdias?
"Zeiten"
    <1901?
    1901-1944?
    >1944?
"Digitalisiert"
    Anzahl?
    Zugänglich?

[Beziehungen]

  Landesarchiv Berlin 

  Berlin


"F Rep. 290-03-01 Sammlung Oertel" ist Teilbestand (1 von 51) von Landesarchiv, Berlin


[Beschreibung 1 von 1]

"F Rep. 290-03-01 Sammlung Oertel
Eduard Oertel wurde am 22. Januar 1854 geboren. Er lebte und arbeitete mit kurzen Unterbrechungen bis zu seinem Tode in Osterfeld/Sachsen-Anhalt. Zuerst erlernte er den Beruf eines Hufschmiedes, in dem er einige Jahre tätig war. Als Eduard Oertel in den 1870er Jahren seine Schwester in Berlin besuchte, wurde sein Interesse für Fotografie geweckt. Emilie Oertel hatte den Fotografen Franz Albert geheiratet. Sie selbst besaß seit den 1870er Jahren in der Passage ein kleines Geschäft, das Anfang der 1880er Jahre eine Erweiterung erfuhr. Franz Albert führte seinen Schwager Eduard Oertel in die Fotografie ein und vermittelte Kontakte zu Berliner Fotografen und Kunsthändlern. Erste fotografische Versuche gelangen Eduard Oertel in den Straßen von Berlin. Nach seiner Rückkehr eröffnete er ein eigenes Atelier in seiner Heimatstadt Am Markt Nr. 11. Dorthin übernahm er nach dem Selbstmord des kinderlos gebliebenen Ehepaars Albert Anfang der 1920er Jahre die Aufnahmen aus dessen Berliner Atelier als Erbmasse.
Aus der Ehe von Eduard Oertel mit Anna Roßberg (1864-1951) entstammen drei Kinder (Curt, geb. 1890, Franz, geb. 1891, und Margarethe, geb. 1893), die ebenfalls das Handwerk des Fotografen erlernten. Curt Oertel gründete bereits 1910 ein Studio für künstlerische Fotografie und filmische Versuchsarbeiten in Berlin. Nach dem Ersten Weltkrieg wechselte er zum Film und erwarb dort nationale und internationale Anerkennung als Filmregisseur, Kameramann und Produzent. Die Brüder gingen eine geschäftliche Partnerschaft ein, wobei Curt die künstlerische und Franz die kaufmännische Leitung übernahm. Nach 1945 lebte und arbeitete Curt Oertel in Wiesbaden. In der Neujahrsnacht 1959/60 erlag er den Verletzungen eines Autounfalls. Franz Oertel starb am 4. März 1978.
Margarethe Oertel lebte von 1907 bis 1921 in Berlin. Sie unterstützte ihren Bruder Curt in seinem Studio, das sie während der Kriegsjahre allein führte. Zur wirtschaftlichen und gesundheitlichen Unterstützung der Eltern musste sie im Jahre 1921 zurück nach Osterfeld. Dort führte sie das väterliche Fotoatelier weiter und übernahm es nach dessen Tod am 28. Januar 1933. Die Bestände des ältesten Fotoateliers in Osterfeld wurden leider beim Abriss des Gebäudes im Jahr 1980 weitgehend vernichtet.
1967 schenkte Margarethe Oertel die Berliner Motive des Ateliers dem Stadtarchiv Berlin. Die Aufnahmen stammen wahrscheinlich größtenteils von Eduard Oertel und Franz Albert.
Enthält: Glasnegative und Stereoglasplatten: Straßen und Plätze.- Brücken.- Brunnen.- Gebäude.- Trauerzüge.- Paraden.- Aufnahmen in Vogelperspektive vom Turm des Berliner Rathauses. ; unerschlossen: 500 [AE]
Laufzeit: 1885 - 1910
Benutzung: Benutzungsbeschränkung"

[URL: http://www.landesarchiv-berlin.de/lab-neu/anzeige_statisch.php?edit=11 ... Geht zu: http://www.landesarchiv-berlin.de/lab-neu/anzeige_statisch.php?edit=11547&anzeige=F%20Rep.%20290-03-01 - Zuletzt besucht: 2007-09-15]