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"Wenn ich die Geschichte in Worten erzählen könnte,
brauchte ich keine Kamera herumzuschleppen."
Lewis W. Hine(1874-1940)

Wernigerode (Harz) um 1905 
(Sammlung Rohde-Enslin [#000975])

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Fotoalben Friedrich Maurer des Odenwaldklubs e.V. Darmstadt

[Kennziffern]

Gesamtzahl750
"Material"
    Papierabzüge750
    Filmnegative?
    Glasnegative?
    Filmdias?
    Glasdias?
"Zeiten"
    <1901?
    1901-1944750
    >1944?
"Digitalisiert"
    Anzahl750
    Zugänglich?


"Fotoalben Friedrich Maurer" ist Teilbestand (1 von 1) von Odenwaldklub Ortsgruppe Darmstadt e.V., Darmstadt


[Beschreibung 1 von 1]

"Aussterbende Berufe im Odenwald : Fotografien von Dr. Friedrich Maurer
Unter denen, die sich um die Kenntnis des Odenwalds und seiner Bewohner verdient gemacht haben, steht obenan der Darmstädter Sanitätsrat Dr. Maurer, schrieb 1932 der Direktor der Hessischen Landesbibliothek Darmstadt, Karl Esselborn. So sehr er auch den Odenwald liebte, so wenig verkörpert Maurer den Typus des engstirnigen Lokalpatrioten. Vielmehr weist ihn seine Biografie als Musterbeispiel des weltläufigen und aufgeschlossenen Bürgers aus. 1852 als Sohn eines vermögenden deutschen Kaufmanns in Paris geboren, studierte er in London Medizin und unternahm zahlreiche Reisen, die ihn bis nach Nordamerika, Afrika und in den Kaukasus führten. Spätestens 1907 ließ er sich als praktischer Arzt in Darmstadt nieder. Immer mit seiner Kamera im Gepäck durchstreifte er seit diesem Jahr den Odenwald. Sein Interesse galt dabei nur am Rande den landestypischen Architekturformen und den volkstümlichen Bräuchen. Vielmehr faszinierten ihn der Alltag der Bevölkerung und vor allem die vielen heimindustriellen Beschäftigungen, die man zu dieser Zeit nur noch in abgelegenen Mittelgebirgslandschaften antraf. Seine Aufnahmen, so schreibt Maurer als Vorwort zu einer ersten, 1907 veröffentlichten Fotomappe, führen in den Odenwald abseits der großen Landstraße und wollen in erster Linie mit dem Leben seiner Bewohner bekannt machen und suchen manches volkstümliche, das die wandelvolle Zeit unbarmherzig hinweggefegt, wenigstens im Bild festzuhalten.
Bis 1913 sind so mehrere tausend Fotografien entstanden. Einen kleinen Teil davon hat Maurer selbst veröffentlicht, der wohl größte Teil wurde 1944 in Darmstädter Odenwaldmuseum ein Raub der Flammen. Drei Fotoalben aus den Jahren 1908 bis 1913 mit zusammen rund 750 Aufnahmen jedoch haben die Zeitläufe überdauert. Die Eigentümerin, der Odenwaldklub Ortsgruppe Darmstadt e.V., hat sie dem Hessischen Wirtschaftsarchiv freundlicherweise vorübergehend zur Digitalisierung überlassen. Somit stehen sie nun der interessierten Öffentlichkeit in einer leicht zugänglichen Form zur Verfügung."

[Quelle: informationen aus dem hwa, 5 (Juni 2007)]

[URL: http://www.hessischeswirtschaftsarchiv.de/pdfs/info_05.pdf Geht zu: http://www.hessischeswirtschaftsarchiv.de/pdfs/info_05.pdf - Zuletzt besucht: 2007-11-17]