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"Wenn ich die Geschichte in Worten erzählen könnte,
brauchte ich keine Kamera herumzuschleppen."
Lewis W. Hine(1874-1940)

Wernigerode (Harz) um 1905 
(Sammlung Rohde-Enslin [#000975])

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Foto-Archiv im Kreismedienzentrum Uelzen

[Kennziffern]

Gesamtzahl?
"Material"
    Papierabzüge?
    Filmnegative?
    Glasnegative?
    Filmdias?
    Glasdias?
"Zeiten"
    <1901?
    1901-1944?
    >1944?
"Digitalisiert"
    Anzahl?
    Zugänglich?

[Beziehungen]

  Kreismedienzentrum Uelzen 

  Uelzen

"Foto-Archiv" ist Gesamtbestand (1 von 1) von Kreismedienzentrum, Uelzen


[Beschreibung 1 von 1]

"Uelzener Anzeiger, 8. März 2006:
Meister der Medien
Imposante Statistik des Kreismedienzentrums Uelzen
...
Foto-Archiv
,,Unser von Dieter Pietsch verwaltetes Bildarchiv ist die Perle unseres Zentrums“, sagt Jürgen Kruse. Im Obergeschoss des Kreismedienzentrums befindet sich direkt neben einem Schwarz-Weiß-Labor das umfangreiche Archiv mit tausenden von Fotografien, die sich alle mit Uelzen und dem Landkreis beschäftigen. Historische Aufnahmen befinden sich ebenso darunter wie aktuelle Bilder, die Fotograf Dieter Pietsch bei Veranstaltungen oder Ereignissen aus jüngster Zeit geschossen hat. ,,Viele, die etwa an einer Ortschronik arbeiten, kommen hierher“, sagt Dieter Pietsch, der jedes einzelne Foto archiviert hat - auf herkömmliche Art. ,,Das alles im Computer zu katalogisieren, wäre eine schier unendliche Arbeit.“ Und doch findet sich jedes Bild ,,auf Schlag“. ,,Wir sind natürlich immer an Sammlungen vor allem historischer Bilder aus Stadt und Kreis Uelzen interessiert. Die Bilder werden von uns abfotografiert und vergrößert, anschließend erhält sie der Eigentümer auf Wunsch zurück“, so Dieter Pietsch, der gerade dabei ist, Bilder für eine Sonderausstellung im März im Kreativen Speicher zusammenzustellen.
Neues Bildmaterial
Jürgen Kruse arbeitet zurzeit an einem ganz besonderen Projekt: ,,Im Sommer 2005 war ich im Imperial War Museum London und habe dort weiteres Material über die letzten Tage des Zweiten Weltkrieges in Uelzen gefunden. Über 100 Bilder aus Hambrock, Veerßen, Uelzen und Molzen - letztere zeigen eine Reichsfunksendeanlage - habe ich ausfindig machen können.“ Dazu kommen Fotografien des Kampfmittelbeseitigungskommandos Hannover, die insbesondere Luftaufnahmen des zerstörten Uelzener Bahnhofs vom Ende 1944 und Anfang 1945 sowie nach Kriegsende zeigen. ,,Dies alles möchte ich in den Uelzen-Film einarbeiten, den die Engländer im April 1945 gedreht haben“, sagt Jürgen Kruse. In London hat er außerdem mit jüdischen Frauen gesprochen, die während des Nazi-Regimes aus Uelzen fliehen mussten. Deren Aussagen und Aussagen von Zeitzeugen, die noch befragt werden sollen, werden in den Uelzen-Film eingeschnitten.,,Teilweise wird es schwierig sein, alles in eine Chronologie zu bringen. Auch die Auswertung des Bildmaterials ist nicht gerade einfach, doch ich verspreche mir viel davon. Der so neugestaltete Film wird das ganze Desaster der letzten Kriegsmonate in Uelzen dokumentieren“, ist sich Jürgen Kruse sicher. ,,Der Film soll die Betrachter packen und zur Wahrheitsfindung beitragen, denn es gibt noch immer viele persönlich eingefärbte Ansichten über das, was Uelzen am Ende des Zweiten Weltkrieges erlebt hat.“"

[URL: http://nibis.ni.schule.de/~kbuelzen/presse.htm#UEANZ Geht zu: http://nibis.ni.schule.de/~kbuelzen/presse.htm#UEANZ - Zuletzt besucht: 2006-12-27]