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"Wenn ich die Geschichte in Worten erzählen könnte,
brauchte ich keine Kamera herumzuschleppen."
Lewis W. Hine(1874-1940)

Wernigerode (Harz) um 1905 
(Sammlung Rohde-Enslin [#000975])

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Nachlaß Erich Kalkowski im Stadtarchiv Halver

[Kennziffern]

Gesamtzahl?
"Material"
    Papierabzüge?
    Filmnegative?
    Glasnegative?
    Filmdias?
    Glasdias?
"Zeiten"
    <1901?
    1901-1944?
    >1944?
"Digitalisiert"
    Anzahl?
    Zugänglich?

[Beziehungen]

  Stadtarchiv Halver 

  Halver


"Nachlaß Erich Kalkowski" ist Teilbestand (1 von 2) von Stadtarchiv, Halver


[Beschreibung 1 von 1]

"Kalkowski, Erich
Heimatfilmer, Fotojournalist
geboren 19.09.1913 in Düsseldorf
gestorben 25. 08. 1986 in Halver
"Fotografieren war sein Leben"
Erich Kalkowski eigentliche Heimat war Ostpreußen, in Düsseldorf wurde er geboren. Nach dem Abitur wollte er Archäologie studieren, wurde aber auf Wunsch seines Vaters, der als Arzt für seinen Sohn einen "gesundheitsverbundenen Beruf" - im Auge hatte, gelernter und examinierter Drogist, wodurch sein späteres Interesse auf alles, was mit Fototechnik zusammenhing, gelenkt wurde.
Nach einigen Zwischenstationen als Drogist im Osten Deutschlands, längere Zeit unterbrochen durch den Kriegsdienst, kam Kalkowski 1947 nach Lüdenscheid, 1949 nach Halver, wo er später eine eigene Drogerie übernahm und bis zu seinem Lebensende seinen Wohnsitz hatte.
Hier wurde er zum bekannten Dokumentar- und Heimatfilmer. Nach der Aufgabe seines Geschäftes erreichte er seine produktivste Zeit mit den Filmen: "Vom Rennfeuer zur modernen Industrie" (1979), einem Heimatfilm über die heimische Arbeitswelt; 1989 mit dem nostalgischen Werkfilm: "Halver anno dazumal". Mit diesem Film gelang ihm eine schwierige Dokumentation in der Verbindung von altem fotografischen und modernem Filmmaterial aus den letzten 70 Jahren der Halveraner Geschichte und der Menschen dieser Stadt bei Festen und öffentlichen Veranstaltungen: Postkutsche und Dampfroß, Kirmes und Stadtfeste in liebevoll zusammengestellten Bildern. Die Resonanz der Bevölkerung auf diesen Film war groß. Eine weitere gelungene Arbeit aus vielen Jahren der intensiven Vorbereitung stellte er 1982 der heimischen Öffentlichkeit vor, einen umfangreichen Streifzug durch Halver: "Unsere kleine Stadt". Dieser Film sollte Das letzte Vermächtnis Kalkowskis an seine "Wahlheimat" sein.
Erich Kalkowski war ein Erzähler mit dem Medium des fotografischen Bildes. Er beobachtete, nahm auf und verband alles zu einem übergreifenden Thema. Seine Filme fanden über Halvers Grenzen hinaus weite Verbreitung und allgemeines Interesse.
In vielen VHS-Kursen und Vorträgen gab er sein Wissen und seine Arbeiten weiter und regte zu Arbeitsgemeinschaften und Interessengruppen an für viele Foto- und Filmfreunde.
Vor seinem Tode verfügte er, dass alle seine Filme und seine Fotoarbeiten dem Stadtarchiv übereignet werden sollten, um sie so der Bevölkerung Halvers zu erhalten. Er hinterließ eine vielseitige und vielfältige Produktion als Lebenswerk: Über ein Dutzend Filme von seinen Studienreisen durch ganz Europa und eine große Anzahl fotografischen Einzelmaterials."

[URL: http://www.halver.de/stadtportrait/Kalkowski.php#OCRUncertain018 Geht zu: http://www.halver.de/stadtportrait/Kalkowski.php#OCRUncertain018 - Zuletzt besucht: 2007-03-11]