"Der 1988 gegründete gemeinnützige Förderverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, das NS-Dokumentationszentrum aktiv zu unterstützen und eigene Initiativen zur Aufarbeitung der NS-Zeit in Köln zu ergreifen. Der Verein ist überparteilich und unabhängig von der Stadt Köln und versteht sich als Kristallisationspunkt und Forum für alle, die sich kritisch mit dem Nationalsozialismus und einen Auswirkungen auf die Gegenwart auseinandersetzen möchten. Er bezieht Stellung zu aktuellen Problemen wie Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rechtsradikalismus und deren jeweiligen Erscheinungsformen in Köln.
Der Verein EL-DE-Haus wird insbesondere tätig durch die Förderung von Begegnungen, Publikationen, durch Informationsveranstaltungen und Ausstellungen sowie durch die Beteiligung an politischen Initiativen und Aktionen für Toleranz und Zivilcourage, gegen Rechtsextremismus und Gewalt.
Besonderes Augenmerk gilt allen Opfern des Nationalsozialismus und einer Entschädigung für das ihnen zugefügte Leid. Vor allem zum Thema Zwangsarbeit hat die Projektgruppe Messelager im Verein EL-DE-Haus seit 1988 vieles bewirkt. So initiierte und begleitet sie seitdem das Besuchsprogramm der Stadt Köln für ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, die auf dem Gelände der Kölner Messe in einem Außenlager des KZ Buchenwalds inhaftiert waren. Intensiv arbeitet der Verein mit Schulen, Geschichtswerkstätten sowie mit antifaschistisch engagierten Menschen, Initiativen und Vereinen zusammen, unter anderem mit der Kölnischen Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und der Synagogengemeinde Köln." Quelle: http://www.museenkoeln.de/ns-dok_neu/homepage/inhalt.asp?set=nsdok&d=140 |